THL
Unwetter
03. Jan 2018
Sturmtief Burglind
10:27 Uhr
Wind - Pommersfelden
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Sturmtief Burglind beschert uns einen arbeitsintensiven Tag
Ausschlaggebend für die Arbeitsintensität war allen Voran ein überörtlicher Einsatz, welcher uns in die Gemeinde Pommersfelden (BA), genauer in den Ortsteil Wind, führte. Die Bewohner des Dorfes bekamen die volle Wucht des Sturmtiefes zu spüren, in dem die Mehrzahl der dortigen Gebäude von umstürzenden Bäumen und beschädigten Dächern betroffen war. Am schlimmsten hat es die Besitzer eines landwirtschaftlichen Anwesens getroffen, bei deren Anwesen es zum Einsturz einer gesamten Scheune kam. Gemeinsam mit den Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Pommersfelden-LimbachFreiwillige Feuerwehr SambachFeuerwehr SteppachFeuerwehr Burgebrach und Feuerwehr Herrnsdorf versuchte man der Lage Herr zu werden und alle Unwetterfolgen zu beseitigen.

Zum Einsatz kam neben dem MZF als eigenes Führungsfahrzeug unsere gesamte Bandbreite an Sonderfahrzeugen. Rüstwagen, Drehleiter und das Wechselladerfahrzeug mit Kran und Abrollbehälter Mulde. 

Insgesamt wurden wir an sieben Objekten eingesetzt. Überwiegend kam die Drehleiter zum Einsatz um lose Dachziegeln abzutragen, beschädigte Bauteile zu sichern und geöffnete Dächer übergangsweise weitestgehend wetterfest zu schließen. Auch der WLF-Kran zeigte einmal mehr seinen Einsatzwert. Unter anderem wurde dieser eingesetzt um einen Baum zu sichern, welcher an einer Traufe hängen blieb und drohte weiter abzustürzen. Anschließend konnten die Kameraden aus Steppach den Baum abtragen. Unsere Maßnahmen in Wind waren gegen 17:30 Uhr beendet. Während der siebenstündigen Einsatztätigkeiten wurden wir parallel um 13:14 Uhr in der Heimat zu einer weiteren Sturmfolge gerufen. In der Hirschaider Elmbergstraße stürzte ein Baum um und versperrte die komplette Fahrbahn, den Fußweg und hing über den Mühlbach. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit dem Bauhof abgetragen und die Fahrbahn gereinigt. Nachdem auch die abgebrochenen Äste aus dem Mühlbach entfernt waren um eine Stauung des ohnehin schon starken Bachlaufes zu verhindern, konnten wir auch hier nach 1,5 Stunden die Einsatzstelle verlassen.

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